Städtebau   Architektur   Baukunst   Ingenieurbau   Konstruktion   Denkmalpflege   Baugeschichte   Kulturgeschichte

 

 

Fotografie und Architektur      Fotografie und Landschaft      Impressum und Datenschutz 

 

 

Urheberrecht

Alle auf diesen Seiten verwendeten Fotos und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt; siehe
Impressum.

 

 

 

 

Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation

Bildarchiv Norbert Rauscher - Fotoarchiv historische Architektur
Baudenkmale und Architekturgeschichte in Brandenburg, Mecklenburg, Niedersachsen, Westfalen und in England

 

Stockphoto-Galerie Nr.2a  Foto, Fotografie, Bild, Abbildung

Stadt, Großstadt, Kleinstadt, Altstadt, Bürgerhaus, Ackerbürgerhaus, Stadtplatz, Stadtansicht
Gebäude und Architekturdetails im städtischen Raum

 

Fotograf und Urheberrecht:  Dipl.-Architekt Norbert Rauscher
D-16548 Glienicke/Nordbahn, Kieler Straße 16, Telefon: (033056) 80010, E-Mail: n.rauscher@web.de
Internet: www.fotografie-architektur.de, www.fotografie-landschaft.de
Dieser Urheberrechtsvermerk gilt, soweit den Fotos keine anders lautenden Hinweise zugeordnet wurden.

 

Bilddateien:  Die Bilder sind nach Ortsnamen A-Z sortiert. Hier sehen Sie nur kleine Vorschau-Bilder in geringer Bildqualität. Die großen originalen Bilddateien erhalten Sie auf Bestellung, siehe unten links.

 

Ermittlung der Bildnummer:  Die Bildnummer ermitteln Sie durch Rechtsklick auf das Vorschaubild > Eigenschaften > Allgemein. Hier finden Sie am Ende des Bildtitels in Klammern die Bildnummer. Diese Bildnummer kann aus Zahlen oder einer Kombination aus Zahlen und Buchstaben bestehen. Die komplette Angabe innerhalb der Klammern ist relevant.

 

 

 
   


Weiter zu den anderen Seiten der Galerie Nr.2a:   Startseite .. A .. B1 .. B2 .. (B2.1) .. B3 .. B4 .. B5 .. B6 .. C1 .. C2 .. C3 .. D1 .. D2 .. E1 .. E2 .. F1 .. F2 .. F3 .. F4 .. F5 .. F6 .. G1 .. G2 .. G3 .. G4 .. G5 .. G6 .. H1 .. H2 .. H3 .. H4 .. H5 .. K1 .. K2 .. L1 .. L2 .. L3 .. L4 .. L5 .. L6 .. M1 .. M2 .. M3 .. M4 .. M5 .. N1 .. N2 .. N3 .. O1 .. O2 .. P1 .. P2 .. P3 .. P4 .. Q1 .. Q2 .. Q3 .. Q4 .. R1 .. R2 .. S1 .. S2 .. S3 .. S4 .. S5 .. S6 .. S7 .. S8 .. T1 .. T2 .. V .. W1 .. W2 .. W3 .. W4 .. W5 .. W6 ..
 


 

Bath (Grafschaft Somerset; England), Avondale Road; zweigeschossige Spätviktorianische / Eduardische Reihenhäuser (Victorian terraced homes; Victorian / Edwardian terraced houses; Victorian / Edwardian working class houses), kleinstädtische Reihenhäuser mit Hausbreiten um 5,50 m vermutlich aus der Zeit um oder kurz nach 1900; überwiegend Ziegelfassaden in Kombination mit vorgefertigtem Fassadenschmuck (Versatzstücke, Katalogware) aus Terrakotta oder Naturstein (Sandstein, Kalkstein) oder Zementguss / Betonguss, inzwischen teilweise mit Farbe behandelt / angestrichen; Flächenmauerwerk der Straßenfassaden als Vorsatzmauerwerk / Verblendmauerwerk immer im "Flämischen Verband" (Läufer-Binder-Läufer-Binder), häufig zweifarbig rot-gelb; je Haus ein eingeschossiger Standerker (bay window, Auslucht, ein typisches Element der englischen Reihenhäuser), Fenster und Türen fast durchgängig nicht mehr im ursprünglichen Zustand; unterschiedliche Dachdeckungen, ursprünglich wohl rote Ziegeldeckungen, inzwischen teilweise Betondachsteine; Aufnahmedatum: 18.7.2014

Viktorianisches Zeitalter (engl.: Victorian era): Regierungszeit Königin Victorias 1837-1901; Eduardisches Zeitalter (engl.: Edwardian era): Regierungszeit König Eduards VII. 1901-1910. Beide Zeiträume werden formal auch als architektur- und kunstgeschichtliche Epochen behandelt, obwohl besonders die Viktorianische Ära durch eine Vielzahl meist historistischer Stile geprägt ist. Architekturgeschichtlich wird als "Viktorianisch" vorrangig der Zeitraum um 1860-1900 bezeichnet, was in etwa mit den ebenfalls durch Historismus geprägten deutschen "Gründerjahren" (Gründerzeit im erweiterten Sinne) vergleichbar ist. Die architekturhistorische Bezeichnung "Edwardian era" oder "Edwardian period" für den Zeitraum zwischen 1900 und dem Ersten Weltkrieg ist nur in Großbritannien üblich.

Literatur: Stefan Muthesius: Das englische Reihenhaus. Die Entwicklung einer modernen Wohnform. Die Blauen Bücher. Verlag Karl Robert Langewiesche Nachfolger Hans Köster, Königstein im Taunus 1990 / 1993 - ein hervorragendes Fachbuch (!)











 

Bath (Grafschaft Somerset; England), North Parade (Altstadtseite); 5-achsiges Wohnhaus um 1750 aus der Georgianischen Ära (Georgian era, Georgian building, Georgian townhouse), Putzfassade mit Eckquaderung, portalartiger übergiebelter Eingang, typisch englische Vertikal-Schiebefenster mit Sprossen, Fensterüberdachungen im ersten Obergeschoss; die letzten beiden Bilder zeigen das angeblich älteste Haus der Stadt gleich daneben, gemäß Tafel am Haus im Kern 1482; Aufnahmedatum: 15.7.2014

Als Georgianische Ära (Georgian era) wird in der englischen Architektur- und Kulturgeschichte die Zeit von etwa 1720-1830 bezeichnet, Herrschaftszeit von vier Königen aus dem Haus Hannover, alle mit Namen Georg (engl.: George).




 

Bath (Grafschaft Somerset; England), High Street; Fassadendetails von der "Guildhall" (Gildenhalle, Zunfthalle), errichtet 1778 in der historischen Altstadt in Nachbarschaft zur Abteikirche (Bath Abbey) als repräsentativer klassizistischer Bau, 1895 durch den hier im Bild gezeigten südlichen Anbau erweitert nach Entwürfen des Architekten John McKean Brydon (Angaben entnommen aus www.bath-heritage.co.uk/guildhall-extension.html); Eckgebäude mit dominanter städtebaulicher Wirkung, neoklassizistische Fassade, halbplastischer Figurenschmuck (Relieffries); Aufnahmen am Abend, Aufnahmedatum: 15.7.2014 und 18.7.2014





 

Bath (Grafschaft Somerset; England), einige Bilder aus der historischen Altstadt in bunter Mischung; Straßenbilder mit städtischen Wohngebäuden, Reihenhäuser (terraced houses, alle mit den typisch englischen Vertikal-Schiebefenstern; Literaturangabe zum Thema Reihenhaus siehe oben), Ladenstraßen, Läden, Geschäfte, Pubs (Public houses, Kneipen; dritte Bildreihe von unten das älteste Pub in Bath von 1713), typisch englische Schornsteinköpfe mit keramischen Rohraufsätzen; Abteikirche (Bath Abbey Saint Peter and Saint Paul), auf dem 50 m hohen Turm weht die Flagge von England; die überbaute Pulteney-Brücke (Pulteney Bridge) von 1774 über den Fluss Avon; Aufnahmen teilweise am Abend, Aufnahmedatum: 15.7.2014 und 18.7.2014












 

Beverungen (Landkreis Höxter, Weserbergland; Westfalen), An der Burg 1; freistehender zweistöckiger Fachwerkbau mit zweigeschossigem Dachraum, entstanden nach dem Dreißigjährigen Krieg um 1650, später teilweise umgebaut / verändert, ehemals Wohn- und Amtshaus für den Rentmeister als Vertreter des Fürstbischofs von Paderborn zur heute nicht mehr existierenden Burg Beverungen (erhalten ist nur noch ein Wohnturm), heutige Nutzung als Wohnhaus, in jüngster Vergangenheit grundlegend saniert und teilweise rekonstruiert; Oberstock und Giebel gering vorkragend, Fachwerkwände zweifach verriegelt, lange Schwelle-Ständer-Streben, Füllhölzer zwischen den Balkenköpfen mit Bogen-Zahnschnitt-Fries verziert, sämtliche Fenster und Türen neu in traditioneller Gliederung; Satteldach mit Sollingplatten-Dachdeckung, straßenseitig ein kleines Zwerchhaus mit Satteldach (das heutige Fenster war wohl ehemals eine Ladeluke für den Dachraum); zuletzt der zur Weser orientierte Ostgiebel, durch das abfallende Gelände wird der sehr hohe Sockel aus Quader- und Bruchsteinmauerwerk aus rötlichem Wesersandstein sichtbar; Baudenkmal gemäß Landesdenkmalliste. Aufnahmedatum: 13.5.2010

Hinweis für diese und alle folgenden Bildgruppen: Weitere kurz gefasste, aber fachlich fundierte Informationen zum wertvollen historischen Baubestand in Beverungen zusammen mit einem kleinen Übersichtsplan findet man auf einem Faltblatt der Tourist Information Beverungen als PDF-Datei unter
https://www.beverungen.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Tourismus_und_Freizeit/2018-08_Stadtspaziergang.pdf








 

Beverungen (Landkreis Höxter, Weserbergland; Westfalen), Burgstraße 34 (im Bild links) und 32 (rechts), zwei giebelständige zweistöckige Fachwerkhäuser, beide Gebäude zu großen Teilen rekonstruiert, beides Baudenkmale gemäß Landesdenkmalliste. Burgstraße 34 aus dem 18.Jahrhundert, seit Mitte des 19.Jahrhunderts Gaststätte, Krüppelwalmdach mit Sollingplatten-Dachdeckung und Schneefangbohlen, Mittelständer im Oberstock mit ornamentaler Bemalung und IHS-Symbol (Christussymbol, weitere Angaben dazu siehe hier ). Burgstraße 32, ursprünglich ein Ackerbürgerhaus als Vierständerbau mit Durchfahrtsdiele, der Dielen- und Torbereich inzwischen umgebaut, auf dem Torbalken datiert 1740 / renoviert 1988, dazwischen IHS-Symbol, Torständer mit farbig gefassten Flachschnitzereien sowie Maria- und Josef-Symbolik; gering vorkragende Stockwerke, Stockschwellen mit Inschriften und Sinnsprüchen, zweistöckiger Steilgiebel. Aufnahmedatum: 13.5.2010








 

Beverungen (Landkreis Höxter, Weserbergland; Westfalen), Bebauung am Kellerplatz; rechts das Cordt-Holstein-Haus Weserstraße 10 (siehe nächste Bildgruppe), links das heutige Rathaus Weserstraße 12, entstanden 1873 durch Umbau von zwei Fachwerkbauten, ein Giebel von 1660 wurde dabei erhalten und in den Umbau einbezogen; beides Baudenkmale gemäß Landesdenkmalliste; vor dem Rathaus ein 1987 errichteter Brunnen mit einer Sankt-Michaels-Figur, errichtet 1987 durch die "Beverungia", eine Vereinigung von Korpsstudenten; Aufnahmedatum: 13.5.2010




 

Beverungen (Landkreis Höxter, Weserbergland; Westfalen), Weserstraße 10 am Kellerplatz, Cordt-Holstein-Haus; sehr großes und prachtvolles Fachwerkhaus vom Typ der "Oberweser-Hallenhäuser", errichtet vom damaligen Bürgermeister Cordt Holstein, datiert 1662 auf dem Torbalken, ein giebelständig-freistehender zweistöckiger Bau mit übergiebelter Utlucht (Standerker, Auslucht) und zweistöckigem Dachraum, der Dielenbereich später zur Raumnutzung umgebaut, ursprünglich mit einem rundbogigen Dielentor für eine Einfahrts- oder Durchfahrtsdiele mit Oberlicht-Fenstern über dem Torbalken, das heutige dreiteilige Türelement mit Fächersprossen-Oberlicht ist modern; Sockelmauerwerk als Bruchstein-Quader-Mischmauerwerk aus rotem Wesersandstein / Sollingsandstein; Schaugiebel mit leicht vorkragenden Stockwerken, Stockschwellen mit Inschriften und Sinnsprüchen; Torständer, Balkenköpfe und gerundete Füllhölzer zwischen den Balkenköpfen mit Flachschnitzereien / Beschlagwerkschnitzereien verziert, Brüstungsgefache der Dachstockwerke mit Kreuzstreben bzw. Fußstreben in Reihung; hinter der zweistöckigen Schaufassade verbirgt sich vermutlich ein zweigeschossiger Vierständerbau; Satteldach mit Sollingplatten-Dachdeckung; in der Giebelspitze ein Doppeladler als Symbol des "Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation"; Baudenkmal gemäß Landesdenkmalliste; Aufnahmedatum: 13.5.2010




 

Beverungen (Landkreis Höxter, Weserbergland; Westfalen), Fachwerkhäuser an der Weserstraße / Ecke Kellerplatz; in der ersten Bildreihe links Haus 6 und rechts Haus 4 mit übergiebelter Utlucht (Auslucht, Standerker) und Sollingplatten-Dachdeckung; beides Baudenkmale gemäß Landesdenkmalliste. Bei Weserstraße 6 wurde nur die historische Fachwerkfassade (datiert 1693 auf dem linken Torständer) erhalten und einem Neubau vorgeblendet, dreistöckig mit Krüppelwalm-Giebel und reich mit figürlichen und ornamentalen Flachschnitzereien in farbiger Fassung verziert, auf dem linken Torständer das IHS-Symbol (Christussymbol, weitere Angaben dazu siehe hier ), auf dem rechten Torständer Maria-Symbolik, in der Mitte der heilige Sebastian. Bei Weserstraße 4 (datiert 1611 auf dem Torbalken) handelt es sich um das älteste Fachwerkgiebelhaus der Stadt, die unteren beiden Etagen in Geschossbauweise mit Langständern, darüber ein separat abgebundenes und leicht vorkragendes Stockwerk sowie ein zweistöckiger Giebel mit Satteldach, Stockschwellen mit Inschriften / Sinnsprüchen, Füllhölzer zwischen den Balkenköpfen mit Konsölchenfries (ähnlich Zahnfries, nur dass hier jeder Zahn als kleine Konsole gestaltet ist). Aufnahmedatum: 13.5.2010









 

Beverungen (Landkreis Höxter, Weserbergland; Westfalen), Eingangsportal zur Katholischen Pfarrkirche Sankt Johannes Baptist, entstanden um 1682-1698; barockes Sandsteinportal datiert 1682, Pilaster mit Volutenkapitell, im gesprengten Dreiecksgiebel das Wappen des Paderborner Fürstbischofs Ferdinand von Fürstenberg, unter dem der Bau begonnen wurde; neuere zweiflügelige Vortür außen angeschlagen (nach außen öffnend); Baudenkmal gemäß Landesdenkmalliste; Aufnahmedatum: 13.5.2010


 

Bodenwerder (Landkreis Holzminden, Weserbergland; Niedersachsen), zwei große Fachwerkbauten der Renaissance i in der Weserstraße, sowie einige Bilder aus der Homburgstraße. Das historische Altstadtgebiet von Bodenwerder, ursprünglich eine Insel in der Weser (daher "...werder" = Flussinsel), ist bis heute geprägt durch diverse Fachwerkhäuser, meist ehemalige Ackerbürger- oder Handwerkerhäuser, darunter einige architekturgeschichtlich wertvolle Gebäude aus dem 16. und 17.Jahrhundert.

Zuerst das Haus Weserstraße 9, über dem noch erkennbaren ehemaligen Dielentorbogen datiert 1604, ein giebelständiger dreistöckiger Fachwerkbau mit zwei Dachstockwerken. Danach das vergleichbare linke Nachbarhaus Weserstraße 11, auf dem Giebelbalken links und über der Tür datiert 1624, 1995 erneuert (die Fassade dabei weitgehend rekonstruiert), hier nur mit Hauseingangstür über hohem Sockelmauerwerk und Freitreppe aus Wesersandstein; die heutige rundbogige Haustür wird wohl ursprünglich auch ein schmales Einfahrtstor gewesen sein. Beide Häuser in Mischkonstruktion aus Geschossbau und Stockwerkbau, die unteren beiden Etagen in Geschossbauweise mit durchlaufenden Langständern, darüber jeweils ein separat abgebundenes und gering vorkragendes Stockwerk. Die Brüstungsfelder beider Häuser sind vollflächig ausgefacht mit hölzernen Brüstungsplatten bzw. Brüstungsbohlen und mit Flachschnitzereien verziert, bei Haus 9 als durchlaufender Schmuckfries über die Ständer hinweg mit Fächerrosetten und Sonnenmotiven, bei Haus 11 gefachweise separat mit Beschlagwerks-Ornamentik. Beide Häuser mit neuer Hohlpfannen-Dachdeckung; in beiden Fällen soll es sich um ehemalige Lagerhäuser von Bremer Kaufleuten handeln (siehe Website der Stadt). Aufnahmen bei sehr trüben Lichtverhältnissen am frühen Abend, Aufnahmedatum: 12.5.2010

Literatur:
Baugeschichtliche Informationen unter https://www.muenchhausenland.de/bodenwerder-stadt/historische-sehenswuerdigkeiten/sub,11_3.html (Website der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle)
Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Bremen und Niedersachsen. Aktuelle Bearbeitung durch Autorengruppe im Auftrag der Dehio-Vereinigung; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1992, ab Seite 235
Zu den Hausinschriften siehe DIO Deutsche Inschriften Online, zu Haus 11 unter http://www.inschriften.net/landkreis-holzminden/inschrift/nr/di083-0221.html#content, zu Haus 9 siehe unter http://www.inschriften.net/landkreis-holzminden/inschrift/nr/di083-0162.html#content









 

Boitzenburg (Gemeinde Boitzenburger Land, Landkreis Uckermark; Brandenburg), einige Bilder aus dem ehemaligen Marktflecken und heutigen Städtchen, das vor allem durch sein Schloss Boitzenburg bekannt ist (viele Bilder dazu siehe in der Galerie Nr.3). Fachwerkhäuser am Markt: Zuerst das Fachwerkhaus August-Bebel-Straße 22 ("Helmbrecht'sches Haus", Baudenkmal gemäß Landesdenkmalliste), entstanden im späten 18.Jahrhundert, 1934 umgebaut, Krüppelwalmdach mit neuer Biberschwanz-Kronendeckung und sehr breitem Zwerchgiebel, saniert 1995-2002 (Datenangaben gemäß Informationstafel am Haus). Links daneben das Fachwerkhaus August-Bebel-Straße 23 aus der gleichen Bauzeit noch in ursprünglicher Gesamtkubatur, ein typisches brandenburgisches Querflurhaus als zweifach verriegelter Fachwerkbau auf niedrigem Sockelmauerwerk, Krüppelwalmdach mit neuer Biberschwanz-Doppeldeckung. Danach das kleine zweistöckige Fachwerkhaus Goethestraße 8, Klappläden, Satteldach mit Biberschwanz-Kronendeckung und Schleppgaube sowie zuletzt eines der ehemaligen Beamtenhäuser zum Schloss mit Mansarddach aus dem 18.Jahrhundert an der Templiner Straße. Aufnahmedatum: 19.9.2020

Literatur und Hinweise:
Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Brandenburg. Aktuelle Bearbeitung durch Autorengruppe im Auftrag der Dehio-Vereinigung; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2000, Seite 97
 Boitzenburg wurde in einer Urkunde 1624 als Flecken bezeichnet (siehe Dehio). Ein Flecken war weder ein Dorf noch eine Stadt, sondern ein großes Dorf mit Marktrecht (Marktflecken) und Pfarrkirche, ein meist durch Ackerbürger, Handwerker und auch Bauern geprägtes Städtlein ohne volles Stadtrecht, die meisten Handwerker betrieben nebenbei noch eine minimale Landwirtschaft zur Eigenversorgung. Seit 2002 ist der ehemalige Flecken Boitzenburg ein Ortsteil der Gemeinde Boitzenburger Land.





 

Boitzenburg (Gemeinde Boitzenburger Land, Landkreis Uckermark; Brandenburg), Wohngebäude August-Bebel-Straße 18 am Markt, ein zweigeschossiger Massivbau mit Putz-Stuck-Fassade wohl aus der Zeit um 1880-1900, später rechts um einen schmalen Streifen erweitert (Brandgasse geschlossen ?), dabei auch das Einfahrtstor verbreitert; Erdgeschoss mit Putznutung und Bossenquaderungen, Obergeschoss mit Zahnfries-Brüstungsgesims, Traufgesims auf Blattkonsolen; im Erdgeschoss seltene Fenstergestaltung mit Balustradenbrüstung, profilierter Rahmung und kastengesimsartiger Fensterverdachung auf Blattkonsolen; dreiteiliges rautenförmig aufgedoppeltes Einfahrtstor mit Kämpfer und Kreuzsprossen-Oberlicht; Aufnahmedatum: 19.9.2020





 

Boitzenburg (Gemeinde Boitzenburger Land, Landkreis Uckermark; Brandenburg), Details zur evangelischen Pfarrkirche "Sankt Marien auf dem Berge"; zuerst die südliche Schiffswand, Feldstein-Schichtenmauerwerk des späten 13.Jahrhunderts mit Rundbogenfenstern des 18.Jahrhunderts, Sanierung und vollflächige ockerfarbene Übertünchung um 2008; danach die Eingangstür als Zugang zur Patronatsloge im querhausartigen südlichen Anbau, als Gebäudeteil entstanden um 1770, um 1850 grundlegend erneuert, aus welcher Zeit die zweiflügelige Tür mit rautenförmig aufgedoppeltem Türblatt stammt, konnte nicht ermittelt werden, rein formal könnte sie noch aus der Zeit um 1770 stammen, das Türschild wurde jedoch später ausgetauscht, der Abdruck der alten Schildfläche ist auf dem Holz noch erkennbar. Viele Bilder zu dieser Kirche einschließlich Innenausstattung siehe Galerie Nr.2b > Stadtkirchen; Aufnahmedatum: 19.9.2020

Literatur:
Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Brandenburg. Aktuelle Bearbeitung durch Autorengruppe im Auftrag der Dehio-Vereinigung; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2000, Seite 97
Einige Angaben zur Baugeschichte findet man auch auf der Website der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz unter http://www.kirche-boitzenburg.de/seite/7616/geschichte.html




 

Boizenburg/Elbe (Landkreis Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern), Rathaus auf dem Marktplatz; freistehender zweistöckiger Fachwerkbau von 1711 mit Ziegelausfachung, Schauseite mit Laubengang und übergiebeltem Erker; Mansard-Walmdach mit Laternentürmchen (Mansartdach, siehe hier ); 1993-1996 erfolgte eine Totalsanierung, die offenbar in weiten Teilen einer vollständigen Rekonstruktion und damit einem Neubau gleichgekommen ist; Aufnahmedatum: 16.9.2009




 

 


Weiter zu den anderen Seiten der Galerie Nr.2a:   Startseite .. A .. B1 .. B2 .. (B2.1) .. B3 .. B4 .. B5 .. B6 .. C1 .. C2 .. C3 .. D1 .. D2 .. E1 .. E2 .. F1 .. F2 .. F3 .. F4 .. F5 .. F6 .. G1 .. G2 .. G3 .. G4 .. G5 .. G6 .. H1 .. H2 .. H3 .. H4 .. H5 .. K1 .. K2 .. L1 .. L2 .. L3 .. L4 .. L5 .. L6 .. M1 .. M2 .. M3 .. M4 .. M5 .. N1 .. N2 .. N3 .. O1 .. O2 .. P1 .. P2 .. P3 .. P4 .. Q1 .. Q2 .. Q3 .. Q4 .. R1 .. R2 .. S1 .. S2 .. S3 .. S4 .. S5 .. S6 .. S7 .. S8 .. T1 .. T2 .. V .. W1 .. W2 .. W3 .. W4 .. W5 .. W6 ..
 

   

 

 

Fotografie und Architektur

 

Fotografie und Landschaft

 

Lieferbedingungen
Bildqualitäten
Vergütung
Sonstige Hinweise
Datenschutz

 

Impressum und Datenschutz

 
 

Urheberrecht

Alle auf diesen Seiten verwendeten Fotos und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt; siehe Impressum.
 

 

 

 

Die Bildnummer ermitteln Sie durch Rechtsklick auf das Vorschaubild > Eigenschaften > Allgemein. Hier finden Sie am Ende des Bildtitels in Klammern die Bildnummer. Diese Bildnummer kann aus Zahlen oder einer Kombination aus Zahlen und Buchstaben bestehen. Die komplette Angabe innerhalb der Klammern ist relevant.

 

Diverse Alternativen mit geringen Abweichungen hinsichtlich Blickwinkel, Bildausschnitt, Belichtung usw. existieren noch von vielen Motiven. Die Vorschau-Bilder können auf Anfrage kurzfristig per E-Mail zur Verfügung gestellt werden.

Suchfunktion für diese Website
Wenn Sie sämtliche Unterseiten dieser Website nach bestimmten Stichworten durchsuchen wollen, dann finden Sie auf der Titelseite Fotografie und Architektur ganz unten eine Suchmaske, in die Sie Ihre Suchbegriffe eingeben können.

 

Stockphotos sind Lagerfotos, Fotos im Bestand. Der Begriff wurde in den USA eingeführt und hat sich in dieser Schreibweise international etabliert. Der hier gegen eine geringe Aufwandsvergütung angebotene qualitativ hochwertige Architekturfoto-Lagerbestand ist ursprünglich aus der Planungstätigkeit von Atelier Rauscher Architektur entstanden. Er wird inzwischen als eigenständiges privates Bildarchiv über den bisherigen Rahmen hinaus geführt und fortlaufend erweitert. 

 

Weitere Stockphoto-Galerien zur Auswahl finden Sie unter den folgenden Kategorien; klicken Sie auf eine der folgenden Bildgruppen:

 

 

 

Stockphoto-Galerie Nr.1a
Dorf, Bauernhaus, Bauernhof, Wirtschaftsgebäude, Dorflandschaft, ländlicher Raum


Stockphoto-Galerie Nr.1b
Dorfkirche, Dorffriedhof, ländliche Kirchenanlage, Grabstein


Stockphoto-Galerie Nr.2a
Stadt, Großstadt, Kleinstadt, Bürgerhaus, Ackerbürgerhaus, Stadtansicht, Stadtlandschaft


Stockphoto-Galerie Nr.2b
Stadtkirche, Kleinstadtkirche, Stadtfriedhof, Dom, Kloster, Stift, Grabmal, Mausoleum


Stockphoto-Galerie Nr.3
Schloss, Stadtschloss, Schlosspark, Herrenhaus, Gutshaus, Burg


Stockphoto-Galerie Nr.5
Texturen, Strukturen, Materialien, Baustoffe

  

 

 

Diese Seite ist ein Service von Dipl.-Architekt Norbert Rauscher aus D-16548 Glienicke/Nordbahn, Bundesland Brandenburg 

 

   

 

Copyright © Norbert Rauscher 2008-2020