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Bildarchiv Rauscher Fotoarchiv
Architekturfotografie und
denkmalpflegerische Bilddokumentation
Stockphoto-Galerie Nr.1a Foto, Fotografie, Bild, Abbildung Architektur und Baukultur im ländlichen Raum Dorf, Bauernhaus, Bauernhof, Wirtschaftsgebäude, Nebengebäude, Außenanlagen, Dorflandschaft Bildarchiv Bauernhaus und Bauernhof, historische Gebäude und Architekturdetails
Fotograf und Urheberrecht:
Dipl.-Architekt
Norbert Rauscher
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Goßmar bei Luckau
(Niederlausitz, Landkreis Dahme-Spreewald; Brandenburg), Dorfstraße;
Bauernhaus um 1910 am Dorfanger mit Hausdurchfahrt
(Torhaus, Durchfahrtshaus), Hoftor als Brettertor mit Schlupftür; aufwendig gestaltete Straßenfassade aus Ziegel-Verblendmauerwerk
auf niedrigem Ziegelsockel, vollständig und hervorragend im Originalzustand erhalten;
mehrfarbige Gestaltung durch Normalziegel, Formziegel, grün glasierte
Sohlbankplatten für dreifach gestufte Sohlbänke, gestalterisch betonte Brüstungsfelder,
Trauffries und Traufgesims aus Formziegeln, usw.; Haustür- und
Fensteröffnungen mit gemauerten Flachstürzen aus Formziegeln
(Sturzziegel für scheitrechten Sturz ohne Stich); zeittypische zweiflügelige Haustür mit
Flügelverglasungen, Kämpfer, Oberlicht und Beschlägen als
Originalsubstanz (formal zwischen Jugendstil und Heimatstil); offenbar
noch alte (ursprüngliche ?) Fenster mit neuen Rollläden;
originale dunkelrot engobierte Biberschwanz-Kronendeckung;
schmiedeeiserner Vorgartenzaun aus der Erbauungszeit auf niedrigem
Ziegelsockel; Aufnahmedatum: 25.8.2009
Goßmar bei Luckau
(Niederlausitz, Landkreis Dahme-Spreewald; Brandenburg), Dorfstraße;
großes Bauernhaus von 1925 (datiert im Zwerchgiebel -
Datum eines Umbaus ?) mit Drempel und Hausdurchfahrt (Torhaus,
Durchfahrtshaus); Massivbau mit Putzfassade, Hoftor als Brettertor,
Türen und Fenster offenbar im Ursprungszustand;
alte Biberschwanz-Kronendeckung; zum Aufnahmezeitpunkt offenbar
Leerstand; Sanierungsbedarf; Aufnahmedatum: 25.8.2009
Goßmar bei Luckau
(Niederlausitz, Landkreis Dahme-Spreewald; Brandenburg), Dorfstraße;
sehr großes Bauernhaus mit drei Zwerchgiebeln, Drempel
und integrierter Hausdurchfahrt (Torhaus, Durchfahrtshaus) vmtl. um oder nach
1910; rechts neben der Durchfahrt vmtl. ehemaliges Altenteil;
umfassende Totalsanierung um 2000 mit teilweiser Erneuerung der
Bauelemente; Massivbau
mit Ziegelverblendmauerwerk, Ziegelquaderung, dunkel abgesetzter
Klinkersockel;
dunkelgrau matt engobierte Biberschwanz-Kronendeckung; Aufnahmedatum:
25.8.2009
Goßmar bei Luckau
(Niederlausitz, Landkreis Dahme-Spreewald; Brandenburg), Dorfstraße;
Bauernhaus (ehemaliger Müllerhof) um 1910 mit Zwerchgiebel
und angebauten Wirtschaftsgebäuden, ursprünglich landwirtschaftlicher
Betrieb mit angeschlossener Wassermühle;
Ziegel-Verblendmauerwerk auf Ziegelsockel, vollständig und sehr gut im Originalzustand erhalten; mehrfarbige Gestaltung durch Normalziegel, Formziegel
und Terrakotta mit Jugendstilelementen, grün glasierte Sohlbankplatten für dreifach gestufte
Sohlbänke; Haustür- und
Fensteröffnungen des Wohngebäudes mit gestuften gemauerten Flachstürzen aus Formziegeln
(Sturzziegel; scheitrechter Sturz ohne Stich); neue Haustür als Nachbau des Originals, neue Fenster
unter Wiederverwendung der ursprünglichen Schlagleisten;
originale dunkelrot engobierte Biberschwanz-Kronendeckung;
schmiedeeiserner Vorgartenzaun auf niedrigem
Ziegelsockel aus der Erbauungszeit mit aufwendig gestalteten (!)
originalen Formziegel-Pfeilern; angebaut unter einem
Dach, aber farblich abgesetzt ist das Torhaus mit ehemaliger
Kutscherkammer (links) und Pferdestall (rechts), Tor- und Fensterstürze
hier mit Segmentbogen; daneben giebelständig das
ehemalige Altenteil; Detailangaben nach telefonischer Auskunft der
Eigentümerin am 28.10.2009; Aufnahmedatum: 25.8.2009
Goßmar bei Luckau
(Niederlausitz, Landkreis Dahme-Spreewald; Brandenburg), Dorfstraße;
5-achsiges Bauernhaus um 1910 mit sehr hohem Drempel; Straßenfassade aus
zweifarbigem Ziegel-Verblendmauerwerk auf niedrigem
Ziegelsockel, offenbar vollständig im Originalzustand erhalten; Gestaltung durch
teils glasierte Normalziegel, Formziegel, Terrakotta-Elemente und grün
glasierte keramische Platten für Treppenwangen und dreifach gestufte
Sohlbänke; Haustür- und
Fensteröffnungen mit gemauerten Flachstürzen aus Formziegeln
(Sturzziegel; scheitrechter Sturz ohne Stich); neue Haustür, neue Fenster, neue Rollläden, vier
Drempelfenster mit Glasbausteinen zugesetzt;
alte Biberschwanz-Kronendeckung mit liegender Dachrinne;
schmiedeeiserner Vorgartenzaun aus der Erbauungszeit auf niedrigem
Ziegelsockel; Aufnahmedatum: 25.8.2009
Goßmar bei Luckau
(Niederlausitz, Landkreis Dahme-Spreewald; Brandenburg), Dorfstraße;
zweiflügelige Haustür um 1890-1900 mit zwei
Schlagleisten zu einem Bauernhaus; Dreifüllungstür mit Kämpfer und einfach geteiltem
Oberlicht, Holzteile original, Anstrich und Beschläge neu; Aufnahmedatum: 25.8.2009
Grave (Ortsteil von
Brevörde, Weserbergland,
Landkreis Holzminden; Niedersachsen), Hauptstraße; sorgfältig und
denkmalgerecht saniertes Bauernhaus,
niederdeutsches Hallenhaus, wohl ehemals Flettdielenhaus, datiert 1801 auf dem Torbalken
(Torholm, Torsturz), Wohnräume hinten, Ställe vorn beidseits der Diele; Fachwerkbau in Stockwerkbauweise
als
Vierständerbau / Vierständerhaus
auf niedrigem Sockel aus Natursteinmauerwerk; Oberstock und Giebel
minimal vorkragend, jeweils mit profilierten Füllhölzern zwischen den
Stichbalkenköpfen, beide Stockwerke einfach verriegelt mit diversen
Strebenformen, u.a. halber "Wilder Mann", formal offenbar unter
hessischem Einfluss; zwischen den Stockwerkwänden der Giebelseite die
bis zum Oberstockrähm durchlaufenden Torständer als Langständer
(Geschoss-Ständer) für das Torgebinde, ausgerundeter Torbalken mit
Inschrift, darunter leicht ausgerundete Kopfstreben verziert mit
floralen Motiven, insgesamt ergibt sich ein Segmentbogen; traditionelles
(jedoch nicht ursprüngliches) Dielentor aus Holz, waagerecht geteilt
durch profiliertes herausnehmbares Querholz (Setzholm) als Anschlag für die Torflügel, Oberflügel
mit kleinen Rautenfenstern, unter mittig kleine Eingangstür; ursprünglich war ein Tor mit Torsäule
(herausnehmbares Setzholz: Dössel, Düssel, Dörboom, Düsselbaum)
eingebaut, der
Dösselkopf mit
Zapfenloch ist am Torbalken noch vorhanden; alte zweiflügelige
Sprossenfenster; getünchte / beschichtete und leicht vorstehende
Ausfachung, nach Auskunft des Eigentümers aus verputztem Bruchstein- und
Ziegelmauerwerk; gering vorkragender und einfach gestufter
Sichtfachwerk-Steilgiebel; Satteldach mit schwerer
Sollingplatten-Dachdeckung, genagelt mit geschmiedeten
Eisennägeln auf Halbstangen aus Nadelholz (gespaltene dünne Stämme von
Fichte / Tanne - Auskunft des Eigentümers); Schneefangbohlen; Baudenkmal;
Aufnahmedatum: 12.5.2010
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