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Bildarchiv Rauscher Fotoarchiv 

Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation
Baudenkmale und Architekturgeschichte in
Niedersachsen und Brandenburg

 

Stockphoto-Galerie Nr.1a  Foto, Fotografie, Bild, Abbildung

Architektur und Baukultur im ländlichen Raum

Dorf, Bauernhaus, Bauernhof, Wirtschaftsgebäude, Nebengebäude, Außenanlagen, Dorflandschaft

Bildarchiv Bauernhaus und Bauernhof, historische Gebäude und Architekturdetails

 

Fotograf und Urheberrecht:  Dipl.-Architekt Norbert Rauscher
Architektur- und Planungsbüro, D-16548 Glienicke/Nordbahn, Kieler Straße 16
Telefon: (033056) 80010, E-Mail: n.rauscher@web.de, Internet: www.rauscher-architekt.de

 

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Hagen am Teutoburger Wald (Landkreis Osnabrück; Niedersachsen), Zum Jägerberg; Bauernhaus, niederdeutsches Hallenhaus, datiert 1797 auf dem Torbalken, um 1905 (Auskunft des Eigentümers) massiv erweitert durch Wirtschaftsgebäude in Naturstein-Sichtmauerwerk; Niedersachsenhaus, Wohn-Stall-Speicherhaus / Wohnwirtschaftsgebäude, Fachwerkbau als Zweiständerbau / Zweiständerhaus mit einer Kübbung (Abseite), die linke Kübbung wurde im Zusammenhang mit dem Anbau abgerissen, alle Ausfachungen verputzt; Giebelseite mit Langständern und nur noch einer Langstrebe (lange Fußstrebe) auf der Kübbungsseite; leicht vorkragender Steilgiebel auf Stichbalkenlage und profilierten Knaggen, senkrecht verbrettert, etwa auf Kehlbalkenhöhe geteilt (Giebelstufe; der Dachraum ist jedoch ein ungeteilter Stapelraum / Speicherraum ohne Dielung auf den Kehlbalken), Tropfkanten der Schalung mit Zierschnitt, Saumschwelle (Giebelschwelle, Giebelbalken) mit Inschrift / Sinnspruch auf ganzer Länge; Torgebinde mit ausgerundetem Torbalken (Torholm, Torsturz) mit Inschrift (Bauherrschaft, Baudatum), in der Mitte das Christussymbol IHS (s.u.), über dem Torbalken schmales Dielenfensterband, unter dem Torbalken ausgerundete lange Winkelhölzer (Kopfstreben), auf der rechten Kopfstrebe Zimmermannszeichen, beidseits der Torständer auf Torbalkenhöhe kleine Fenster zur Belichtung der Diele; Dielen-Einfahrtstor aus Holz mit geteilten Torflügeln; alte zweiflügelige und vierflügelige Sprossenfenster aus Holz; Baudenkmal; der Hof ist seit dem 14.Jahrhundert nachweisbar und wird bis heute als landwirtschaftlicher Betrieb geführt; Aufnahmen bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen, Aufnahmedatum: 22.5.2010

Hinweis zum Christussymbol / Christusmonogramm IHS: Auf der Website der Katholischen Kirche in Kärnten findet sich folgende Erklärung: Das Christussymbol besteht in der griechischen Sprache des Neuen Testaments aus den ersten drei Buchstaben des Namens Jesu, es hat in der Tradition zwei Bedeutungen gewonnen: Jesus Hominum Salvator (Jesus der Erlöser der Menschen) - oder - Jesum Habemus Socium (Wir haben Jesus als Gefährten). Mit dem Christussymbol / Jesussymbol IHS verbunden ist meist das Kreuz und teilweise auch der Mond mit den Sternen.

Informationen zur Geschichte der Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald und ihrer Ortsteile finden sich im Internet auf der Website des Heimatvereins Hagen a.T.W. e.V. unter www.heimatverein-hagen-atw.de









 

Hagen am Teutoburger Wald (Landkreis Osnabrück / Osnabrücker Land; Niedersachsen), Zum Jägerberg; "Hof Meyerhenke" mit Bauernhaus, niederdeutsches Hallenhaus (Niedersachsenhaus), datiert 1802 auf der Saumschwelle (Giebelschwelle), wohl ursprünglich Flettdielenhaus, Wohnwirtschaftsgebäude / Wohn-Stall-Speicherhaus, Kammerfach eventuell erst später vergrößert und Anfang 20.Jahrhundert durch massiven Anbau erweitert, Flett zu Wohnräumen ausgebaut; Fachwerkhaus als Zweiständerbau / Zweiständerhaus mit einer Kübbung (Abseite), die linke Kübbung wurde im Zusammenhang mit einer massiven Gebäudeerweiterung abgebrochen; wohl durchgängig verputzte / getünchte Ziegelausfachung; giebelseitig nur noch eine Langstrebe auf der Kübbungsseite; auf profilierten Knaggen zweifach leicht vorkragender Giebel (Knaggen-Giebel, Konsol-Giebel), Giebelschwelle mit Inschrift (Sinnspruch, Bauherrschaft, Baujahr) auf ganzer Länge; Torgebinde mit ausgerundetem Torbalken (Torholm, Torsturz) mit Zimmermannszeichen und Meisterinschrift "Meister Johann Willhelm Liemeyer zu Hagen", unter dem Torbalken lange schmucklose Winkelhölzer (Kopfstreben); Dielentor aus Holz mit geteilten Torflügeln, herausnehmbares Querholz (Setzholm) als waagerechter Anschlag für die Torflügel; fast durchgängig noch alte nach außen öffnende Sprossenfenster; auf dem Türsturz über der Flett-Tür das Christussymbol IHS; neuzeitliche Reformpfannen-Dachdeckung; zum Aufnahmezeitpunkt offenbar Leerstand mit Sanierungsbedarf; vor dem Dielentor stehen zwei gewaltige Linden als Hausbäume, der rechte Baum dürfte eine Höhe von etwa 25 m erreicht haben; Natursteinmauer mit Ziegelabdeckung als Hofeinfriedung; Aufnahmedatum: 22.5.2010

Hinweise zum Christussymbol IHS siehe oben.














 

Hagen am Teutoburger Wald (Landkreis Osnabrück; Niedersachsen), Hüttenstraße; ehemaliges Bauernhaus, niederdeutsches Hallenhaus, datiert 1829 auf der Saumschwelle (Giebelschwelle), vmtl. Anfang 20.Jahrhundert traufseitig rechts erweitert durch Wirtschaftsgebäude in Naturstein-Sichtmauerwerk, dieses inzwischen wieder umgebaut; Fachwerkbau als Zweiständerbau / Zweiständerhaus mit einer Kübbung (Abseite), die rechte Kübbung und ein Fach wurden im Zusammenhang mit dem Anbau abgebrochen; Giebelseite mit Langständern und nur noch einer Langstrebe auf der Kübbungsseite; auf profilierten Knaggen zweifach leicht vorkragender Giebel (Knaggen-Giebel, Konsol-Giebel), das Giebeltrapez mit Ziegelausfachung in Ziersetzung, die Giebelspitze mit waagerechten Zierbrettern mit Rundbogen-Sägekante verschalt (Optik wie Biberschwanz-Holzschindeln in Doppeldeckung); Saumschwelle mit Inschrift (Sinnspruch, Bauherrschaft, Baujahr) auf ganzer Länge; Torgebinde mit leicht ausgerundetem Torbalken (Torholm, Torsturz) mit Christussymbol IHS in der Mitte und Zimmermannsinschrift (? - Osterbrink), über dem Torbalken drei schmale Dielenfenster, unter dem Torbalken schmucklose Winkelhölzer (Kopfstreben), beidseits der Torständer auf Torbalkenhöhe kleine Fenster zur Belichtung der Diele; neuzeitliches Dielentor aus Holz mit Kämpfer (wohl fest eingebaut) und zweiteiligem Fächersprossen-Oberlicht; neue Fenster, neue Hohlpfannen-Dachdeckung; Aufnahmedatum: 22.5.2010

D
ieses Niedersachsenhaus ist sehr interessant, weil die Giebelseite viele Symbole, Schriftzeichen und Ornamente aufweist, teils in die Hölzer eingeschnitten, teils innerhalb der Ziegelausfachung des Giebels gemauert oder geritzt; nicht alle Zeichen sind verständlich. Soweit von außen erkennbar, handelt es sich konstruktiv bei dem Fachwerkgiebel um einen für das Osnabrücker Land typischen reinen Knaggengiebel, die Knaggen sind von unten in die Saumschwellen der Giebelstufen eingezapft, sie stützen also keine Stichbalken (auf den ersten Blick könnte man Stichbalkenköpfe vermuten bei dieser Knaggengestaltung). Hinweise zum Christussymbol IHS siehe oben.












 

Hakenberg (Osthavelland, Rhinluch; Brandenburg), ländliche Villa von 1909, Ziegel-Verblendmauerwerk mit Putz-Stuck-Gliederung in den Formen der Neorenaissance, Eckquaderung, Pilaster usw., Baudenkmal; Bauernhausruine Fachwerkhaus (Giebelflurhaus von 1776), Baudenkmal; Dorfeiche; Aufnahmedatum: 29.4.2007

Literatur: Denkmaltopographie BRD - Denkmale in Brandenburg. Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Teil 2: Gemeinde Fehrbellin, Amt Lindow (Mark) und Stadt Rheinsberg. Wernersche Verlagsgesellschaft Worms 2003; S.246 f.



 

Hankenberge (Gemeinde Hilter, südliches Osnabrücker Land; Niedersachsen), Osnabrücker Straße; "Hof Tepe" mit Bauernhaus und Wirtschaftsgebäuden; niederdeutsches Hallenhaus, errichtet als Wohn-Stall-Speicherhaus / Wohnwirtschaftsgebäude, datiert 1863 auf dem Torbalken, sanierter / rekonstruierter Fachwerkbau als Vierständerbau / Vierständerhaus in Geschossbauweise / Langständerbauweise mit Langstreben (Schwelle-Rähm-Streben), nur der Giebel des Kammerfachs ist in Stockwerkbauweise ausgeführt; Kammerfach wohl um 1910 durch massiven Anbau erweitert; Ausfachungen bis auf Giebel verputzt; dreifach leicht vorkragender Schaugiebel mit engem Rasterfachwerk und neuer Sichtziegelausfachung, Giebelbalken (Saumschwelle) mit Inschrift / Sinnspruch auf profilierten Knaggen, farblich gestaltete Giebelluken, die beiden Giebelfelder oberhalb der Kehlbalkenlage waagerecht verbrettert, im mittleren Giebelfeld zwei alte Rundbogen-Holzfenster mit Sprossenverglasung, Giebelspitze mit Giebelpfahl / Giebelspieß ("Geck") als Giebelzier; verziertes Torgebinde, Torbalken (Torholm, Torsturz) mit Inschrift (Bauherrschaft Tepe, Richtdatum 1863, Baumeister M. Marquart), über dem Torbalken vier schmale Dielenfenster, unter dem Torbalken ausgerundete Winkelhölzer (Knaggen) mit Blumenschmuck, Torständer auf Radabweiser-Steinen; neues Dielentor mit geteilten Torflügeln, herausnehmbares (?) Querholz (Setzholm) als waagerechter Anschlag für die Torflügel, in beiden Oberflügeln kleine Rautenfenster; ursprünglich war hier ein Dielentor mit Dössel eingebaut, der Dösselkopf am Torbalken ist noch vorhanden; die Grundschwellen des Gebäudes wurden durch Sockelmauerwerk ersetzt, traufseitig aus Naturstein (Sandstein); bis auf die drei oberen Giebelfenster sind alle Fenster erneuert; Satteldach mit älterer Wellplattendeckung; Aufnahmen im Hofbereich mit freundlicher Genehmigung der Eigentümer; Aufnahmedatum: 20.5.2010












 

 


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