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Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation
Baudenkmale und Architekturgeschichte im Land Brandenburg

 

Stockphoto-Galerie Nr.2b  Foto, Fotografie, Bild, Abbildung

Stadtkirche, Kleinstadtkirche, Stadtfriedhof, Dom, Kloster, Stift, Hospital, Grabmal, Mausoleum
Historische Gebäude und Architekturdetails

 

Fotograf und Urheberrecht:  Dipl.-Architekt Norbert Rauscher
Architektur- und Planungsbüro, D-16548 Glienicke/Nordbahn, Kieler Straße 16
Telefon: (033056) 80010, E-Mail: n.rauscher@web.de, Internet: www.rauscher-architekt.de

 

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Stahnsdorf (Landkreis Potsdam-Mittelmark; Brandenburg), Friedhofskapelle von 1911 auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf (siehe unten); dunkelbraun lasierter einschiffiger Holzbau mit übergiebelter offener Vorhalle und seitlich angesetztem Turm in gestalterischer Anlehnung an norwegische Stabkirchen; 1908 bis 1911 durch den Kirchenbaumeister Gustav Werner (1859-1917) im Zeitgeist der Heimatschutzbewegung errichtet; Holzschnittarbeiten, Bemalungen und Ausstattung teils mit Jugendstil-Ornamentik; schwarzgrau-matt engobierte Biberschwanz-Kronendeckung; Baudenkmal; Aufnahmedatum: 19.4.2009

Literatur: Jan Feustel: Die Kapelle auf dem Südwestfriedhof Stahnsdorf. Enthalten in: Die Mark Brandenburg, Heft 45, S.29; Marika Großer Verlag, Berlin 2002












 

Stahnsdorf (Landkreis Potsdam-Mittelmark; Brandenburg), Südwestkirchhof Stahnsdorf; Waldfriedhof in landschaftsverbundener Planung und Gestaltung; reichhaltige Friedhofsarchitektur mit bedeutenden Grabmonumenten der Gründerzeit in allen Stilrichtungen, Historismus, Jugendstil, Sachlichkeit, Moderne; Mausoleen, Gräber, Grabstätten, Grabmale, Grabdenkmale; viele Umbettungen aus Berlin; Ruhestätte u.a. von Walter Gropius, Lovis Corinth, Heinrich Zille, Friedrich Wilhelm Murnau; Engelbert Humperdinck, Werner von Siemens, Gustav Langenscheidt, Elisabeth Baronin von Ardenne; Aufnahmedatum: 19.4.2009

Als Friedhof der evangelischen Kirchengemeinden des Berliner Stadtsynodalverbandes von 1909 bis 1911 (Fertigstellung der Kapelle) außerhalb der Stadtgrenzen Berlins angelegt auf dem Gebiet der brandenburgischen Gemeinde Stahnsdorf und ausgebaut für die Stadtbezirke im Südwesten der Stadt Berlin, 1926 erweitert, 206 ha Gesamtfläche; einer der bedeutendsten und größten Friedhöfe Europas mit Waldparkcharakter, Begräbnisplatz vieler berühmter Persönlichkeiten, ausgestattet mit vielen teils aufwendigen architektonisch-monumentalen Grabstätten. Planung durch den Garteningenieur der Berliner Stadtsynode Louis Meyer (1877–1955) in naturnaher, dem Zeitgeist entsprechender Gestaltung unter Berücksichtigung von Ergebnissen eines zuvor durchgeführten Gestaltungswettbewerbs. Ursprünglich mit einer eigens eingerichteten Friedhofsbahn an das Berliner S-Bahnnetz angeschlossen, Betrieb mit dem Mauerbau 1961 beendet. Ein großer Teil der Grabstätten und Grabmale wurde 1938-1939 als Umbettungen überführt im Zusammenhang mit den "Germania"-Planungen Albert Speers zum Umbau der Reichshauptstadt Berlin. Die Umbettungsaktion betraf Friedhöfe in Berlin, die der geplanten großen "Nord-Süd-Achse" weichen mussten. Die Aktion wurde in den ersten Kriegsjahren eingestellt, in den 1950er Jahren wurden die Pflanzarbeiten abgeschlossen. Heutiger Eigentümer des Kirchhofs ist die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg - schlesische Oberlausitz. Die gesamte Anlage steht unter Denkmalschutz.

Obwohl der Südwestkirchhof Stahnsdorf zu den interessantesten deutschen Friedhöfen gehört, reichen die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel für Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen bei weitem nicht aus. Sowohl auf dem Friedhofsgelände insgesamt als auch bei einzelnen Grabanlagen besteht erheblicher (besonders landschaftsgärtnerischer) Pflege- und Instandhaltungsbedarf. Ein Förderverein hat sich dieser Aufgabe angenommen, Spenden sind sehr herzlich willkommen: Förderverein Südwestkirchhof Stahnsdorf e.V., D-14532 Stahnsdorf, Bahnhofstraße, Ansprechpartner: Herr Olaf Ihlefeldt, Telefon: (03329) 614106; Telefon Kirchhofsverwaltung: (03329) 62315

Literatur zur Entstehungsgeschichte des Friedhofs: Uta Schaubs: Die Friedhöfe des Berliner Stadtsynodalverbands in Brandenburg. Enthalten in: Brandenburgische Denkmalpflege 2005 Heft 1, S.73, Verlag Willmuth Arenhövel, Berlin

















 


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Stockphotos sind Lagerfotos, Fotos im Bestand, die entweder zum Verkauf angeboten oder nur der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der Begriff "stockphoto" (stock photo, stock-photo, stock photography) wurde in den USA eingeführt und hat sich in dieser Schreibweise international etabliert. Der hier zum Verkauf angebotene qualitativ hochwertige Architekturfoto-Lagerbestand von Atelier Rauscher Architektur ist ursprünglich aus der Planungstätigkeit überwiegend im ländlichen Raum des Landes Brandenburg entstanden. Er wird fortlaufend auch um Bilder aus anderen Regionen erweitert. 

 

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